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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Prolog

Und als das Dritte Zeitalter der Sonne anbrach wurden die Eldar von einer großen Müdigkeit erfasst. Ereinion Gil-galad, der Strahlenstern, war gegangen und hinterließ eine große Leere. Viele der Erstgeborenen gingen zurück über das Meer, in ihren weißen leuchtenden Schiffen, um niemals wiederzukehren. Und abermals schlug die stolze Tochter Finarfins die Gnade aus, die ihr die Herren des Westens gewährten und harrte aus, ein weiteres Zeitalter lang. Und die Träger der Drei Elbenringe blieben mit ihr, und unter ihrer Macht wurde die Last der Zeit erträglich für die Eldar. Und in Imladris ehelichte Elrond, der Halbelb, Sohn von Earendil, Celebrían, die Tochter von Galadriel und Celeborn, die im Königreich von Amroth lebten. Und ihre Tochter war Arwen Undómiel, in deren Antlitz sich die Zeit vor Sonne und Mond spiegelte, und sie, die einst den Weg Lúthiens beschreiten wird, war der größte Schatz der Eldar. Nur in Lindon, in Mithlond saß Círdan, der Schiffbauer, und wartete auf die letzte Fahrt und das letzte Schiff, und dort wird er noch warten, wenn alle Lieder verstummt und alle Geschichten vergessen sind.
Doch die Reiche Elendils erblühten und wurden groß, so wie die der Elben kleiner wurden; und groß war die Trauer in Gondor und Arnor als die Kunde von Isildurs Tod sich verbreitete. Jahrhunderte folgte König auf König und am größten wurde das Reich Gondor, das wieder in Umbar herrschte und groß war sein Reichtum und Glanz in dieser Zeit. Doch in Arnor hielten Mißgunst und Neid Einzug und nach dem Hinscheiden von Earendur wurde Arnor in Arthedain, Cardolan und Rhudaur geteilt, woraus noch großes Unheil entstehen sollte. Dennoch erstrahlte der Glanz von Amon Sûl, Elendils Turm, noch hell und lang sollte er noch stehen. Aber Annúminas, die große Stadt, wurde grau und die Menschen verließen sie, und die Könige von Arthedain regierten in Fornost. Und im Reiche Rhudaur erlosch die Linie der Könige von Númenor, und geringere Menschen erlangten die Herrschaft und sie begehrten den Palantír von Amon Sûl.
Und zu der Zeit, als ein Schatten auf Amon Lanc in Düsterwald fiel, und die Elben Thranduils den Berg flohen, kamen alte Männer aus dem alten Westen, Gesandte der Mächte waren sie, die Mittelerde Rat und Hilfe bringen sollten. Nur die weisesten der Eldar erkannten wer sie wirklich waren, und außer Galadriel sah sie kein Lebender je in ihrer Jugend im Westen. Die größten unter ihnen waren Curunír ‘Lân, der weiß gekleidet unter die Völker ging und mit silberner Zunge sprach, und Alatar, der sich Blau hüllte, doch er und ein anderer, Pallando, gingen in den Osten und blieben dort und sie spielen in keiner unserer Geschichten eine Rolle. Aber noch weitere kamen, Radagast, der Braune, der mit den Vögeln sprach, und als letzter, der, den die Elben Mithrandir nannten, und er war der klügste und größte Geist und doch gab er sich geringer als die anderen und nur wenige erkannten seine Weisheit. Stets wandelte er in Grau, und er ging unter die Geringsten, doch letztlich brannte seine Flamme heller als die der anderen und sein Geist sah manches voraus, was andere nicht sahen, doch das spielt in dieser Geschichte keine Rolle.
Doch eine große Gefahr dämmerte herauf, die selbst diese weisen Geister nicht voraus sahen. Im Norden erhob sich eine dunkle Macht und sammelte Orks und Ungetier um sich, und die Gegend nördlich von Rhudaur wurde gemieden und man nannte sie Angmar, Eisenheim, und fürchtete sie. Und flüsternd wurde von dem Hexenkönig von Angmar gesprochen, dessen Antlitz kein Lebender je erschaut hat, der in Carn Dûm regierte und unter seinem Schatten neigten sich die Schrecken des Nordens. Und auch die Könige von Rhudaur unterwarfen sich insgeheim seiner dunklen Macht und schmiedeten Ränke gegen Cardolan und Arthedain.
Und von dieser Zeit und ihren Helden berichtet diese Erzählung...
(Thomas)