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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel


"Aure entuluva"

Ich will euch berichten von den Vätern der Menschen,
von Männern deren Mut unermesslich
und deren Schicksal uns allen den Mut gibt,
von denen, deren Seelen wir Wohles wünschen.

Unter diesen fast heiligen Vätern, da gibt es einen
den unbeugsamsten aller Menschen vom alten Geschlecht,
den Sohn Galdors und Hareths, vom Volke Marachs,
der an Taten wie kein anderer war groß und gerecht.

Hurin hieß dieser Held von Hithlum
und kein Sterblicher focht je wie er.

Dem Fürsten der Noldor, der Turgon genannt,
dem deckt er den Rücken, nach Angband gewandt.
Er steht, wie sein Bruder, wie aus Eisen erschaffen,
und auch der tödlichste Streich kann sie nicht von dannen raffen.

Da stürzen die Orks sich und Balrogs hintendrein
in ihr elendes Verderben, denn ihn kriegen sie nicht klein.
Nicht wankt er noch zagt er und steht wie ein Fels
bis zuletzt;
denn als einzig er steht und als Letzter noch wacht
und wartet auf das Ende der unirdischen Nacht.
Da ruft er laut: Aure entuluva! Ihr Tage erwacht!
Und siehe was hat es ihm gebracht?

Siebzig mal so wird es berichtet
rief er, bevor er vernichtet.
Denn zuletzt greifen die Orks ihn mit bloßen Klauen,
die noch klammern auch wenn sie längst abgehauen,
und reißen ihn nieder und binden ihn fest
und Gothmog gar selbst wünscht ihm Teufel und Pest.

Sie schleppen ihn fort in ein Verließ, tot und leer
und vor Morgoth selbst; doch er merkt es nicht mehr.
So groß die Erschöpfung und die Heldentat
dass sich ihm im Schlafe offenbart,
was war, was ist und seien wird.

Oh, Turgon, gedenke der Mannen von Hithlum,
erinnere dich an was Hurin gesagt.
Aus euer beider Geschlecht wird sie kommen,
die Hoffnung für Elb und Mensch und Tag.

(Oliver)