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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Letzte Worte (Arwens Tod)

Sie:
Meine Zeit ist gekommen.
Und wenn auch der Abschied
schmerzhaft und kummervoll sein mag,
so wird doch die Erinnerung
Dir über die Trauer hinweghelfen.
Und wenn Du über grüne Wiesen
und durch blühende Haine wandelst
und Dein Herz erscheint Dir schwer und grau
dann lass Deine Gedanken schweifen
zu vergangenen und kommenden Tagen,
die uns vereinten
und abermals zusammenführen werden -
denn auch Deine Zeit wird kommen -
und Dein Herz mag erneut erblühen.

Er:
So mag es sein.
Doch erscheint es mir in der Stunde des Abschieds
als würde mein Herz zusammenfallen und verwelken,
denn ihm wird sein Lebenswasser verwehrt.
Nie mehr werde ich fröhlich durch grünende Wälder wandern,
denn ein Schleier wird sich über meine Augen legen
und die Welt erscheint mir grau -
grau und traurig,
da sie ihre Schönheit auf immer verlieren wird.
Und die Erinnerung ist nicht mehr
als eine Erinnerung.
Ach könntest Du noch etwas verweilen...
doch der Abschied ist nah
und ich sehne mich nach dem Tode!

Sie:
Sprich nicht solch bitt're Worte!
Du weißt, wir werden uns wiedersehen,
wenn auch Dein Licht auf immer erlischt.
Doch nun trauere nicht und sei froh
da Du noch ein Weilchen länger
in dieser schönen Welt verweilen darfst,
die ich nun verlassen muss.
Hadere nicht mit dem Schicksal,
denn in Deiner Seele
werden meine Gedanken erklingen
und ich werde bei Dir sein.
Doch nun muss ich gehen -
die Ewigkeit ruft.
Ein letzter Kuss -
Leb wohl
Leb wohl...

(Tomke)