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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Vergessene Gefährten

Lange schon lagerten sie in den Bäumen.
Die Nacht brach herein und leichter Nebel stieg vom Boden auf.
Es roch nach Herbst, nach Beeren und Nüssen,
die ersten kühlen Winde fanden ihren Weg hinab von den Bergen in den goldenen Wald.
Der Wind roch nach Sturm. Doch nicht ein Unwetter drohte auf die goldene Welt hereinzubrechen.
Schlimmer, dunkler, kälter war die Bedrohung, die bevorstand.
Schimmernd blickten Augen aus dem Laub, schimmernde Rubine.
Gespannte Bogen, geschärfte Sinne.
Würden Sie es wagen anzugreifen? Würde Galadriels Zauber versagen?
Lange ist es schon her, dass die Gemeinschaft des Ringes aufbrach, lange schon hatten sie den Wald verlassen.
Doch die Zeit zum Aufbrechen war noch nicht gekommen.
Der Eine muss vernichtete werden, der goldene Wald geschützt.


Gut geschützt vor feindlichen Blicken lagerten sie auf den Ästen und Stegen, die ihnen Schutz boten.
Ein Flüstern ging durch die Bäume,
der Wald sprach und wir versprachen ihn zu schützen.
Nie sollten die schwarzen Heere ihren Fuß auf ihn setzen,
nie werden sie die freie Welt bezwingen.
Augen und Ohren lauschten, Nachrichten trug der Wind, das Rauschen der Blätter die Antwort.
Eine dunkle Schar hatte sich in Bewegung gesetzt.
Unaufhaltsam verkleinerte sich Raum und Zeit.
Caras Galadhons erste Schlacht stand bevor.


(Ischara Celebrindúlin)