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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Gaerros und Gilmith

Gaerros, was in der Sprache der Eldar „Meerschaum“ bedeutet, ist der Sohn von Getreuen, die zur Zeit von Ar-Gimilzôr aus Eldalonde verschleppt worden waren. Im Jahr 3279 geboren, ist er beim Untergang der Insel noch ein junger Mann, gemessen an der Langlebigkeit der Númenórer. Er ist groß gewachsen, mit dunklem Haar und dunkelgrauen Augen, die das Meer an einem windigen Tag widerzuspiegeln scheinen. Zur Tarnung ihrer Gesinnung hatten ihm seine Eltern zusätzlich noch den adunaischen Namen Îbal gegeben.
Da seine Eltern ihm viel von den Besuchen der Eldar erzählt haben und er für einige Zeit untertauchen muss, verlässt er eines Tages seine Arbeit als Fischer in der Gegend von Rómenna um diese Wunder mit eigenen Augen zu sehen und erkundet das ganze Land mit seinem Pferd Morroch.
So geschieht es, dass er auf diesem Ritt ein Mädchen in den verlassenen Wäldern um Eldalonde zwischen den Stämmen sieht und sofort von ihr verzaubert ist. Sie ist schlank und ihre goldenen, langen Haare umrahmen ihr zartes Gesicht, aus dem ihn zwei unglaublich strahlende Augen ansehen. Während er sich noch wundert, ob er hier wohl eine der Elben sieht, die dieses Land so oft besucht haben, wendet sich das fremde Mädchen ab und verschwindet wie ein Schatten zwischen den Bäumen.
Gaerros versucht sie wiederzufinden, aber das einzige, was er entdeckt, ist ein kleiner Hund, von der Art, wie sie die Schäfer von Emerie verwendeten. Aus Mitleid nimmt er den einsamen, kleinen, schwarz-weißen Rüden mit und nennt ihn Huan, nach Berens treuem Freund.
Gaerros liebt den Wind und das sich bewegende Meer und seine Vögel. Seine Tierliebe tritt auch in den von anderen Menschen belächelten Gesprächen mit seinem Hund und Pferd zutage.


Gilmith, was „Sternengrau“ auf elbisch bedeutet, ist von ihrer Art her ganz anders. Niemand weiß, wie alt sie ist, oder wer ihre Eltern waren, denn sie scheint als kleines Kind in Eldalonde zurückgelassen worden sein und wächst fast alleine unter den Elbenbäumen auf, die das Land dort noch immer vor Üblem schützen. Als sie Gaerros zum ersten Mal sieht, flieht sie vor Schreck vor diesem Pferd-Mann-Wesen zurück in ihre vertrauten Bäume. Da sie nur schlecht Adunaisch spricht und keinen Namen weiß, gibt Gaerros ihr den Namen Gilmith, denn ihre strahlend grauen Augen scheinen ihm vom Sternenlicht erhellt zu sein.
Sie liebt die Bäume der Elben über alles und kann mit ihnen förmlich verschmelzen, wenn sie sich verstecken will. Sie ist sehr scheu, und legt ihr Misstrauen den Menschen gegenüber nur langsam ab.


Zusammen fliehen sie auf einem der neun Schiffe Elendils vor dem Untergang des Geschenkten Landes, das die hochmütigen Könige leichtfertig verspielt haben, nach Mittelerde.


(Ina)