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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Film-Satire

Auf dem Weg nach Bree
Frodo und Sam wanderten einige Tage durch das Auenland. Es war warm und sonnig und bald zogen sie ihre Jacken aus. Sie kamen an Wäldern und Felder vorbei, an Bächen und Quellen, und sie bemühten sich, möglichst keine Wege zu benutzen.
Auf einem Feld blieb Sam plötzlich stehen und sagte: "Es ist soweit!".
Frodo drehte sich um, um nach seinem Freund zu sehen. "Was ist soweit? Ach, du meinst, wenn du noch einen Schritt weiter gehst, wirst du so weit von zu Hause weg sein, wie du es noch nie im Leben warst?"
Sam verneinte stumm und starrte nach unten. Mit weinerlicher Stimme meinte er: "Ich habe mir wieder in die Hose gemacht, Herr Frodo!"
Frodo ging zu Sam hin, fasste ihm an die Schulter und deutete ihm weiterzugehen. "Komm schon, Sam. Wir rasten gleich."
Später wanderten die beiden Hobbits durch ein hohes Gemüsefeld, in dem sie sich irgendwann verloren.
"Herr Frodo, wo bist du? Frodo?"
"Ich bin hier, Sam. Plärre hier nicht zu herum."
"Es ist nur, dass Gandalf gesagt hat `Verliere ihn nicht, Samweis Gamdschie` und ich habe es nicht vor."
"Was soll schon hier im Auenland passieren..."
Mitten im Gespräch wurden Frodo und Sam plötzlich umgerannt. Es waren Merry und Pippin.
"Was bedeutet das?" wollte Frodo wissen.
"Halte das", sagte Merry und zwang Sam das Gemüse zu nehmen, welches er selber noch gerade getragen hatte.
"Das gehört Bauer Maggot." Und noch bevor Sam ausgesprochen hatte, hörten sie jenen Bauern über das Feld schreien... Sam ließ das Gemüse fallen und rannte hinter den anderen drei Hobbits her, die bereits auf der Flucht vor dem wütenden Bauern waren. Ungeschickt wie sie waren, bemerkten sie den Abhang vor ihnen zu spät und fielen allesamt hinunter.
"Pilze", rief Pippin und rannte zu seiner Entdeckung. Sam und Merry folgten ihm. Nur Frodo blieb stehen und horchte.
"Laßt uns die Straße verlassen", sagte Frodo. "Macht schon, schnell."
Die Hobbits sprangen einen weiteren Abhang ein Stück hinunter und versteckten sich unter der riesigen Wurzel eines Baumes, der direkt am Wegesrand stand.
Genau dort hielt ein Nazgûl an und sprang von seinem Pferd. Er beugte sich über den Abhang und schien zu riechen, das etwas Verdächtiges in der Nähe war. Von den Hobbits konnte niemand etwas sehen außer Frodo, der seinen Kopf nach hinten drehte und durch ein kleines Loch in der Wurzel die Stiefel des Schwarzen Reiters sah. Er rümpfte die Nase und blickte zu Sam, der neben ihm lag. "Bah, hat der Käsemauken", flüsterte Frodo.
Merry warf einen Stock weit hinein in die Büsche. Der Nazgûl reagierte sofort und folgte dem Geräusch, während die Hobbits den Abhang hinuntereilten, um dem Schwarzen Reiter zu entkommen.
"Was war das?" fragte Merry.
"Ein Schwarzer Reiter. Hast du doch gesehen, Dummkopf!" erklärte Frodo.
Als es dunkel war, wurden die Hobbits noch immer von einem Nazgûl verfolgt, der immer ganz in ihrer Nähe war, ohne sie zu bemerken.
"Okay, ich und Sam müssen das Auenland verlassen und nach Bree gehen", sagte Frodo.
"Ist gut, ich kenne den Weg zur Fähre, um den Brandyweinfluß zu überqueren."
Plötzlich wurden sie von einem Schwarzen Reiter entdeckt, der hinter ihnen her preschte. Die Hobbits rannten zum Fluss und auf einen Steg, an dem ein Floß angebunden war. Merry, Pippin und Sam waren schon in Sicherheit, als Frodo - auf einmal von mehreren Nazgûl gejagt - noch auf der Flucht war. Einer der Reiter konnte ihn stellen.
"Das hinten kommt deine Mutter", sagte Frodo zu dem Nazgûl.
Dieser drehte sich um. "Wo?"
Frodo eilte auf den Steg und sprang auf das Floß, welches zur Mitte des Flusses strömte.
"Mist", fluchte der Schwarze Reiter. "Jedes Mal falle ich wieder darauf rein."

(Heike)