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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Zeittafel




Die Schriftrollen
Alissiand war nun schon Wochen mit Ihrem Pferd unterwegs in Richtung des Düsterwalds. Die Sonne stand am Abend wie eine leuchtende rote Kugel am Himmel, als sie die ersten Täler des Düsterwald erreicht hatte. Noch immer hatte sie keine Ahnung, dass sie schon seit geraumer Zeit verfolgt wurde. Hier wollte sie die Nacht über rasten. Unter einem riesigen Nadelbaum machte sie halt und stieg von ihrem Pferd ab, ehe sie ihr Nachtlager aufschlug.
Als der helle Vollmond die Dunkelheit der Nacht erhellte, schlief sie müde ein.
Ein neuer Morgen war angebrochen als Alissiand aus dem Schlaf erwachte. Valorien graste zufrieden am Ufer eines kleinen Baches und wieherte ihr zu Begrüßung zu, als sie ihr kleines Morgenmahl aus Lembasbrot (das Brot der Waldelben) und einem Saft jener Waldfrüchte zu sich nahm. Eine Stunde später war sie bereits erneut auf der Weiterreise.
Endlich am frühem Mittag erreichte sie die Heimstätte der Waldelben. Sie war begierig darauf, wieder ihre zweite Mutersprache Sindarin, die Sprache der Waldelben, sprechen zu dürfen und zu erfahren, was es mit der Reise der Schriftrollen auf sich haben würde.
Valorien wurde ebenso aufgeregter, je näher sie den Toren der Wohnstätte kamen. „Nur ruhig, mein Großer, wir werden erwartet“, besänftigte sie ihren Hengst.
Vor dem großen weißen Eingangsportal hielten sie inne. „Warte, ich steige ab, um dich zu führen“, flüsterte sie ihm ins Ohr. Gerade als sie das Portal zum Klostergarten passiert hatte, kamen bereits die ersten Boten auf sie zu. Ehrfürchtig verneigte sie sich zur Begrüßung. „Seid gegrüßt!“
Alissiand hielt ihren Kopf weiterhin gesenkt. „Wahrlich, Ihr seid es, der Fürst dieses Klosters erwartet Euch schon lange“, gab der Bote zur Antwort. Erst jetzt hob sie ihren Kopf. Ein andere Elb in weißem Gewand trat neben ihm hervor und übernahm die Zügel ihres Pferdes. „Seit ohne Sorge, wir werden uns gut um ihn kümmern“, gab er ihr zu verstehen.
Sie tätschelte ihrem Hengst beruhigend den Hals. „Geh mit ihm“, wies sie ihr Pferd mit sanfter Stimme, ehe er mit dem Elben den Weg zu den Stallungen antrat.
Der Bote führte sie in die großen Eingangshallen des Wohnstätte. Kaum angekommen war auch der Fürst des Klosters bereits erschienen um sie zu begrüßen. „Seid gegrüßt, Alissiand, kommt mit mir! Ich will Euch Neuigkeiten aus Mittelerde berichten.“
Zusammen machten sie sich auf den Weg in den Saal der Wohnstätte. Die Sonne war bereits untergegangen und der Mond war am Himmel zu sehen, als der Fürst immer noch von schlechten Neuigkeiten zu berichten hatte.

(Alessa)