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Der Roman „Angmar“
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Der Untergang Númenors
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Das Charakterbild von Ajienna

Ich schreibe aus der Perspektive der Ajienna (sprich A-dschi-en-na), Tochter des Ménodon. Wie man merkt: Keine bekannte Familie. Was das Aussehen angeht: langes, blondes, zum Zopf geflochtenes Haar; strahlende graue Augen; klein; Männerkleidung (Waldläuferkluft). Sie sieht jung aus, vielleicht wie zwanzig. Was die Rasse angeht: Sie ist Mensch, eine Vollwaise. Die Mutter starb bei der Geburt, und ihr Vater lieferte seine zwei Monate alte Tochter bei den Elben von Düsterwald ab (er war ein Elbenfreund) und zog in eine Schlacht, aus der er niemals zurückkehrte.
Sie ist gut Freund mit Ents und Elben und mit jedem, der den Wald sonst noch liebt. Bei den Elben wird sie 'Elenûr' ( 'Sternenseele') genannt. Dieser Name rührt aus ihren funkelnden Augen und ihrem Charakter. Zwergen gegenüber ist sie respektvoll und freundschaftlich gesinnt (was auf Gegenseitigkeit beruht), aber sie sind ihrer Welt fremd. Mit Hobbits geht es ihr ähnlich.
In der Nähe ihres eigenen Volkes, der Menschen, hält sie sich nicht sehr gerne auf - das liegt vermutlich daran, dass sie sich als Außenseiterin fühlt und ihre Ansichten mit denen der meisten anderen Menschen nicht unbedingt vereinbar sind ('die fällen Wälder ohne Not').
Zu manchen Zauberern und "großen Weisen" führt sie geheime Beziehungen und ist ihre anerkannte Botin und Vertrauensperson. Zur Persönlichkeit: Auf den ersten Blick wirkt Ajienna nicht sehr geheimnisvoll oder besonders klug. Sie ist stets fröhlich, lacht über jede Kleinigkeit und wirkt etwas kindlich. Nur, wer sie wirklich gut und lange kennt, bemerkt ihre tiefgründige und elbische zweite Hälfte - nur Elben selber vermögen dieses Wesen an ihr sofort zu erkennen, denn es schimmert in ihren Augen durch. Sie spricht sehr schnell und ist äußerst impulsiv - manchmal zu impulsiv. Sie spricht stets aus, was sie denkt und wirkt respektlos - sie gehört zu jenen spontanen Menschen, die auch einem König vor Freude und Dankbarkeit um den Hals fallen würden. Allerdings sind ihr die Leute deswegen kaum böse - dieser kindliche Charme bringt die meisten zum Lachen.
Außerdem ist sie kreativ und singt gerne Lieder - meist in elbischer Sprache, Lieder über die Natur.
Über ihren Beruf ist mit 'Wanderin, Kriegerin und Botin' zu wenig gesagt. Sie ist eher jemand vom Typ 'Ihr wisst zwar nicht, wer ich wirklich bin, aber ich werde da sein'. Also auch eine Art Kämpferin gegen das Böse, aber im Gegensatz zu Gandalf beispielsweise hat sie auch noch andere Sachen im Kopf.
Neben den Elben gilt ihre besondere Liebe den Ents - weil diese, wie sie sagt, genau das haben, was ihr fehlt: Zeit.
Sie hat keinen Wohnsitz und streift die meiste Zeit als Botin durch die Wälder, aber (wie sie sagt) ihr Zuhause ist überall, wo Elben sind.
Bewaffnet ist sie ebenfalls nach elbischer Art: Bogen, Köcher und ein Messer. In ihren Fähigkeiten ist sie den Elben sehr ähnlich geworden, mit zwei Ausnahmen:
  1. Sie kann nicht, wie die Elben, mit offenen Augen und im Gehen schlafen - das widerspricht der menschlichen Natur.
  2. Sie ist - wie jeder Mensch - sterblich.
Bleibt zum Schluss nur noch zu sagen, dass sie eine sehr gute Intuition besitzt (was auch nötig ist - wenn sie zornig ist, handelt sie gelegentlich zuerst und denkt später nach) und eine verdammt gute Schauspielerin ist - je nach Zweck ist sie eine schutzbedürftige junge Frau, eine still lächelnde Elbin oder sogar zaubermächtig - und jede Rolle wird ihr abgenommen.
(Marisa)